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Projektidee und Zielgruppe
Schülerinnen und Schüler, die Unterstützung im Hinblick auf die Erledigung auch einfacher Aufgaben benötigen, werden mit Beginn des 7. Schuljahrganges zu einer Lerngruppe zusammengefasst und erlernen in konkreten Handlungssituationen einfache Techniken zur Arbeitsorganisation.
Projektschwerpunkt Niedersachsen
Lernschwache und benachteiligte Schülerinnen und Schüler unserer Hauptschule.
Projektkoordination
Herr Dr. Lumpe, Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung, Hamburg
Frau RD'n Lampe, Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover
Herr RSD Fechner, Bezirksregierung Braunschweig, Außenstelle Peine
Projektleiter
Herr Mücke, Albert-Schweitzer-Schule, Gifhorn
- Prozessbegleitung
- Beobachtung zur Lernvoraussetzung
Wissenschaftliche Begleitung
Prof. Famula, Flensburg
Arbeits- und Kooperationspartner
Diakonisches Werk
Unternehmen und Betriebe der Wirtschaft
Arbeitsamt
Jugendwerkstatt
Berufsbildende Schulen
Industrie- und Handelskammer
Handwerkskammer
Fachhochschule für Sozialpädagogik
Kommunale Jugendsozialhilfe
Methodisches Vorgehen
Zusammenfassung der besonders lernschwachen und benachteiligten Schülerinnen und Schüler des 7. Schuljahrganges zu einer Projektgruppe. Betreuung und Unterrichtung durch ein Lehrerteam im Rahmen von Produktions- und Dienstleistungsprojekten. Die Zusammenarbeit mit kommunaler Jugendhilfe, Berufsberatung, Partnerbetrieben und Vereinen wird so institutionalisiert, dass Schülerinnen und Schüler ihrem Bedarf entsprechend Betreuungsangebote zur Verfügung stehen.
Zusammenarbeit mit der Jugendwerkstatt des Diakonischen Werkes, den berufsbildenden Schulen, der Berufsberatung und Partnerbetrieben.
Entwicklung eines projektbezogenen Curriculums auf der Grundlage der Rahmenrichtlinien mit dem Schwerpunkt: Anwendungsbezogenes Basiswissen in den Kulturtechniken.
Einrichtung von Zeitkontingenten für Schülerinnen und Schüler zu Wahrnehmung außerschulischer Bildungsangebote und Dokumentation der Ergebnisse in Form eines Berufswahlpasses.
Durchhalten von Arbeitsabläufen nach einer vorher vereinbarten Zeitabsprache.
Pfleglicher Umgang mit Material und Werkzeugen.
Zeitplan
Bildung der ersten Lerngruppe begonnen ab 01.02.2000 an der Albert-Schweitzer-Schule, Gifhorn.
In den Jahren 2000 und 2001 werden die anderen beiden Gifhorner Hauptschulen jeweils zu Beginn des Schuljahres die entsprechenden Lerngruppen zusammenstellen, so dass bei Projektende an allen Schulen das Modell installiert ist und einen Durchlauf von mindestens 2 Jahren aufweisen kann. Es ist geplant, eine organisatorische Klammer zu den berufsbildenden Schulen zu schaffen, so dass Schülerinnen und Schüler, die nicht im Schuljahrgang 9 in ihre Stammklasse zurückkehren, die in der Hauptschule begonnen Maßnahme übergangslos im BVJ oder einer einjährigen Berufsfachschule fortsetzen können, um dort den Hauptschulabschluss zu erwerben. Dieses Ziel kann für zwei der beteiligten Hauptschulen bei Projektende erreicht sein.
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